Austausch Brigitte Sauzay
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Drei der sechs Schülerinnen und Schüler, die für drei Monate in Frankreich an einem Austauschprogramm teilnehmen, haben sich gemeldet und berichtet:

Ma correspondante est venue 3 mois chez moi, et maintenant je suis chez elle à Amiens.
Amiens est en Picardie, qui est à une heure au nord de Paris. Je vais au lycée avec elle. Il y a 1200 élèves dans le lycée, c'est très différent de la Waldorfschule. J'apprend la langue, et je comprend beaucoup mieux qu'avant. Je pense qu'un échange apporte beaucoup.

Meine Austauschpartnerin ist drei Monate zu mir gekommen und jetzt bin ich bei ihr in Amiens. Amiens liegt in der Picardie, eine Stunde nördlich von Paris. Mit ihr gehe ich auf ein Gymnasium. Es hat 1200 Schüler und das ist ein großer Unterschied zu der Waldorfschule. Ich lerne die Sprache und ich verstehe sie schon viel besser als am Anfang.
Ich denke, ein Austausch bringt dir viel.

Maya W.  10. Klasse
 
Maya und Sylvaine

 

Ich mache bei dem Brigitte Sauzay Programm mit, und bin deswegen gerade für drei Monate in Frankreich. Ich wohne in einer sehr netten Familie in der Nähe von Belfort. Im April, kommt meine Austauschschülerin dann auch für drei Monate zu mir.
Ich gehe auf ein Lycée, was ganz anders ist und viel größer als die Schule in Dinslaken. 
Ich habe auch meistens bis 17 oder 18h Schule...manchmal muss ich warten, aber man darf immer vom Schulgelände gehen oder in CDI (Bibliothek in der Schule). 
Freitags gehe ich immer mit in die Musikschule und kann dort Klavier und Geige üben, meine Hobbys kommen hier also nicht zu kurz. Ich würde jedem empfehlen einen Austausch zu machen, weil man dadurch genau das Land und die Menschen in deinem Altern kennenlernt und dadurch vielleicht Vorurteile verschwinden. Ich bin jetzt schon seit knapp zwei Monaten hier und habe schon viel Neues erlebt, natürlich bin ich auch in der Sprache weitergekommen, also mach das! Man kann nur daraus lernen !!

Au revoir 
Elisa M. 10. Klasse
 
Adelaide und Elisa



Thaon, Normandie, Frankreich
Meine drei Monate neigen sich langsam dem Ende zu. Am 25. November geht es für mich wieder nach Deutschland, worauf ich mich schon sehr freue, da ich endlich meine Familie und Freunde wieder sehen kann, aber auch sehr traurig bin, hier meine Freunde und die Gastfamilie zu verlasen.Für mich waren die drei Monate eine super schöne Zeit und ich kann nur allen ans Herzen legen, auch so einen Austausch zu machen.Am Anfang, nach der Zugfahrt, als ich meine Gastfamilie traf, war ich sehr aufgeregt und konnte nicht glauben, dass ich für ganze drei Monate hier bleiben soll, so lange weg von Zuhause. Doch im Endeffekt ging alles rasend schnell vorbei.Die ersten zwei Wochen in Frankreich hatte ich noch Ferien, was super war, da Clément, mein Austauschpartner und seine Familie ganz viel mit mir unternommen haben. Und das nicht nur in den Sommerferien. So habe ich am Ende der Zeit in Frankreich sehr viel gesehen. Wie zum Beispiel: Le Mont Saint Michel, Paris, Cabourg, Honfleur, Le Redoutable à Cherbourg und vieles mehr. Somit war mir in Frankreich nie langweilig. Als nach zwei Wochen,dann die Schule startete, war ich sehr gespannt. Ich wusste, dass ich auf ein Lucée gehen würde und kannte auch schon ein paar von Cléments Freunden, aber der Rest war eine Überraschung. Es waren viel mehr Schüler als bei uns, das Gebäude war leider nicht so schön und der Schulhof war deutlich kleiner und kaum bepflanzt. Die erste Enttäuschung war,dass niemand wusste, dass ich kommen würde. Was daran lag, dass Clément auch den ersten Tag auf dieser Schule war. Ich musste mich nicht vorstellen oder irgendetwas erklären. Die ersten Tage war ich für viele Schüler hier auf der Schule ein ganz normaler französischer Junge. Manche glaubten Clément nicht, dass ich Austauschschüler sei und ich musste wie ein Wasserfall auf deutsch sprechen, um zu beweisen, dass es keine Lüge war. Doch mit den kommenden Tagen wurde alles vertrauter und ich lernte immer mehr neue Freunde kennen. Zum Teil Cléments Freunde zum anderen Teil Schüler, die ich in der Klasse oder auf dem Schulhof kennengelernt habe. Die Schule wurde zur Gewohnheit, obwohl man sich an die langen Schultage nur schlecht gewöhnen konnte. Mein Schultag startet um 8:30 Uhr und endet meistens zwischen 16:30-18:10 Uhr. Ausser am Mittwoch, da endet mein Tag, so wie bei fast allen Franzosen, um 12:30 Uhr.

Am Ende der Zeit habe ich super nette Menschen kennengelernt, habe mich mit ihnen verabredet und viel geredet, gelacht und werde auf jeden Fall noch länger mit ihnen Kontakt halten, wenn ich wieder in Deutschland bin. Der Unterricht ist hier stränger und länger. In den meisten Unterrichten konnte ich so leider nicht richtig mit arbeiten, da ich es einfach nicht verstanden habe. Zum Ende hin wurde dies aber auch deutlich besser. Und vor allem konnte ich von Anfang an in Englisch und natürlich in Deutsch mitarbeiten. Im Deutschunterricht habe ich viel an die Tafel geschrieben, Sachen aus meinem Leben und meiner Schule erzählt und den anderen Schülern geholfen. Meine Deutschlehrerin hat sich die ganze Zeit über super um mich gekümmert und mir Dinge erklärt.In den Pausen, haben wir geredet, Karten gespielt und gegessen und wenn wir, was öfters mal vorkam, eine, zwei oder drei Freistunden hatten, sind wir in die Geschäfte rund um die Schule gegangen oder haben Hausaufgaben gemacht.

Gestern war die letzte Betreuerstunde, bei der ich dabei war. Ich habe eine kleine Abschlussrede gehalten und danach haben wir alle zusammen noch ein Foto gemacht. Das war der erste Moment, bei dem mir richtig klar wurde, dass sich die Zeit hier dem Ende zuneigt. Ich werde alle meine Freunde und meine Gastfamilie sehr vermissen.

Moritz H. 10.Klasse